Wenn man nicht mehr weiter kann

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Wenn man nicht mehr weiter kann…

Grenzerfahrungen als Gefährdung und Herausforderung im Prozess des Alterns

Leitung: Helmut Dorra

Auf vielfache Weise werden alte Menschen mit der Endlichkeit ihres Daseins konfrontiert:

Das Ausscheiden aus dem Beruf bedeutet den Verlust jahrelanger Gewohnheiten und erweckt mitunter das Gefühl, unerwünscht und nutzlos zu sein.

Der Lebenspartner wie auch Freunde und Bekannte sterben, und ihr Tod hinterlässt Trauer und Einsamkeit. Auch körperliche Schwächen und Einschränkungen der aktiven Lebensgestaltung sowie physische und psychische Erkrankungen können das Leben im Alter erschüttern und erschweren.

Und schließlich wird der alte Mensch mit der Unausweichlichkeit seines eigenen Todes konfrontiert.

Trotz mancher Verluste und Einschränkungen ist dem alten Menschen aufgegeben, in Übereinstimmung mit sich selbst und seiner Welt ein sinnvolles Leben zu führen. Denn als geschichtliche Wesen sind wir immer wieder zur Veränderung, zu Wachstum und Entwicklung herausgefordert bis zuletzt, solange wir leben.

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