Depressionen

logo.png Akademie für Gerontopsychologie

Depressionen - Verstehen, Vorbeugen, Überwinden

In diesem Fortbildungsseminar gehen wir dem inneren Erleben nach, das in einer depressiven Störung und Verstimmung zum Ausdruck kommt.

Zugleich werden Möglichkeiten und Wege aufgezeigt, wie wir im Rahmen der Pflegearbeit mit depressiven Menschen umgehen, wie wir sie stützend und schützend begleiten bzw. ihr Werterleben stärken und wie wir zur Vorbeugung und Überwindung von Depressionen beitragen können.

Leitung: Helmut Dorra

Viele Menschen leiden an depressiven Störungen und Verstimmungen. Besonders alte Menschen sind davon betroffen.

In vielen Fällen gehen belastende Lebensereignisse, wie der Verlust des Partners aber auch der Verlust von Selbständigkeit einer depressiver Erkrankung voraus.

Beziehungsarmut, soziale Isolation, Einsamkeit und das weit verbreitete Gefühl der Nutzlosigkeit erhöhen ebenso das Risiko wie körperliche Gebrechen, die alte Menschen häufig belasten.

So verlieren sie Hoffnung und Lebensmut; sie drückt eine tiefe Niedergeschlagenheit, Leere und Verzweiflung – und schließlich die Sehnsucht nach dem Tod.

Depressive Menschen können sich nicht mehr freuen, sie sind teilnahmslos und ohne Interesse für die Menschen, Dinge und Ereignisse ihrer Umwelt.

Subjektiv empfundene Minderwertigkeit und mangelnde Selbstachtung schüren die Angst, nicht geliebt und von anderen verlassen zu werden.

Grundsätzlich sollte man jeder Form von Depression ein hohes Suizidrisiko zurechnen, das in der Umgehensweise mit depressiven Menschen besonders zu berücksichtigen ist. Schutz vor Realisierung suizidaler Tendenzen muss darum vorrangige Maßnahme im Pflegealltag sein.

Schwerpunktthemen

Symptome depressiver Erkrankungen

Arten der Depression (Klassifikation)

Entstehung von Depression (Ätiologiemodelle)

Depressive Erlebnisweise (Störungsfelder)

Depression und Suizidalität

Umgehensweisen mit depressiven Menschen

Prophylaktische Schritte zur Verhinderung und Vorbeugung von Depression